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Besteck to go

  Ihr Lieben Ich habe mal wieder etwas genäht. Und zwar diesen Besteckbeutel, den ich mir für Unterwegs jetzt immer in die Tasche packen kann, damit ich beim Auswärtsessen an der Bude kein Plastik Besteck nutzen muss. Mein Edelstahlstrohhalm ist auch mit dabei! Der Stoff ist second hand und war vorher unser Vorhang im Bus. Es gibt dazu keine Anleitung. Nur ein paar Bilder um dich vielleicht zu inspirieren dir auch einen zuzulegen. Ich habe nämlich selbst schon ganz oft die Erfahrung gemacht plötzlich irgendwo eingekehrt zu sein wo es nur Plastikgeschirr und Besteck gab. Vor allem beim reisen. Und das war echt immer ne dumme Sache. Deshalb ab jetzt, Besteck to go für mich!   Deine Julia

Nur mit Wasser waschen?

Vor über zwei Jahren habe ich das erste mal versucht meinen Körper und meine Haare nur mit Wasser zu waschen. Vor allem die Entwöhnung der Haare vom Shampoo fiel mir echt schwer. Meine Haare waren nach ein paar Tagen schon so ultimativ fettig, dass ich es einfach nicht ertragen konnte sie so zu lassen. Ich habe dann überlegt was ich stattdessen machen könnte, um sie zumindest auf eine natürliche Weise zu waschen, wenn schon „nur“ Wasser nicht klappt. Ich habe dann Natronlauge ausprobiert mit Apfelessigspülung, Zitronenwasser in die Kopfhaut einmassiert, Haarseife, Lavaerde und zu guter letzt Roggenmehl. Ich fand das ehrlich gesagt alles nicht so dolle. Es hat irgendwie schon geholfen, war aber dann doch zu aufwändig oder einfach nicht so ganz Ideal fürs Haar. Entweder hat es merkwürdig gerochen, oder es hat ne Sauerei in der Dusche hinterlassen. Daher habe ich dann erst mal wieder auf feste Shampoostücke zurückgegriffen. Aber irgendwie wollte mich das Thema nicht loslassen, deshalb habe ich 2 Wochen später doch noch mal einen zweiten Versuch gewagt die Haare radikal vom …

Was ist in meinem Kleiderschrank

Vor ungefähr vier Jahren habe ich angefangen radikal auszumisten. Nicht nur mein Badezimmer und fast meine komplette Wohnungseinrichtung hat am Ende dran glauben müssen. Auch mein Kleiderschrank wurde gnadenlos verkleinert. Ich habe verkauft und verschenkt was das Zeug hielt. Sich von Dingen zu trennen kann eine ganz schöne Herausforderung sein am Anfang. Aber es wird im laufe des Prozesses immer leichter. Mir hat es ein großes Stück Freiheit geschenkt. Auch heute fühle ich mich noch sehr gut damit nicht mehr so viel zu besitzen. Besitz hat generell eine neue Bedeutung für mich angenommen. Ich sehe vieles nicht mehr als meinen Besitz an, sondern als etwas, das mich eine Weile auf meinem Weg begleitet und sich an die Lebensphase anpasst in der ich mich gerade befinde. Dennoch ist mein Anspruch nicht immer nur darauf ausgelegt besonders minimalistisch zu sein. Mir ist Respekt und Bewusstheit einfach sehr wichtig und dass man nicht kopflos und verschwenderisch handelt. 90 Teile 9 Paar Schuhe Als ich heute meinen Schrank aufgeräumt und alles zusammengelegt habe, habe ich mich gefreut. Denn mein …

Wenn der Blog einen ruft

Gerade scrolle ich durch alte Blogbeiträge und Entwürfe und muss wirklich schmunzeln. Ich erkenne mich noch heute in diesen Texten so sehr wieder. Aber damals, das weiß ich noch, habe ich irgendwann eine gewisse Schwere gespürt. Ich musste losziehen und mal aus allem raus. Wollte mich mal von allem etwas entfernen. Das lag zum einen daran, dass ich sehr aufgeregt war wegen meiner Reise, ,aber auch absolut daran, dass ich mich selbst irgendwo eingebremst habe. Ich hatte immer das Bedürfnis hier auch über spirituelle Themen und Persönlichkeitsentwicklung zu schreiben. Aber weil ich dachte es hätte hier nix verloren, habe ich es nicht richtig zugelassen und es nur manchmal in meinen Beiträgen mit „eingebaut.“ Später wollte ich dann das Reisen mit unterbringen, weil es grad aktuell war, hatte aber auch da wieder Angst, dass das meine Leser vergraulen könnte, weil es ja nun mal ein von mir erkorener „Plastikblog“ war. Später, als ich dann rumgereist bin habe ich mich dann geschämt, dass ich nicht mehr meine ganzen Ideale in Bezug auf Müllvermeidung erfüllen konnte, so wie …

Hallo nachhaltigeres Leben

Lieber Schweinehund. Eigentlich bist du ja echt süß. Du hast so eine knuffige Nase und so weiches Fell. Und immer wenn du mich so anguckst, mit deinem verträumten Blick, kann ich dir einfach keinen Wunsch abschlagen. Klar ess ich noch ne Tüte Chips mit dir. Klaro, wir lassen Sport sausen. Hey coole Idee mit dem Shoppingmarathon – Bin dabei !!   Ob wir noch kurz ne runde mit dem Auto um den Block drehen? Aber sicher, kennst mich doch. * Schweinehund, es reicht. Du musst jetzt mal gehen. Du darfst mich manchmal besuchen. Aber echt nur kurz. Und dann guck bitte nicht immer so. Ich will nämlich mein Leben zurück, echt jetzt. Gestern hatte ich eine Email im Postfach von Anna und Julia, mit der Bitte doch einen Blogbeitrag zum Thema #byebyeschweinehund – hallo nachhaltigeres Leben zu schreiben. Und zu erzählen, wie ich es im Alltag schaffe, nachhaltiger zu leben. Aufgerufen werden alle möglichen Blogs im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit zu dem Thema einen schwank aus ihrem Leben zu erzählen. Also fange ich mal …

Time to say Goodbye?

„Mensch, die Hippietante lässt ja auch nix mehr von sich hören“ Stimmt. Ich hab mein Blog ziemlich lange vernachlässigt. Dafür habe ich mich aber sehr intensiv um mich und mein Leben gekümmert und das sehr genossen. Wie ihr ja wisst, war ich eine zeitlang verreist. Und da blieb das Schreiben hier echt auf der Strecke. Dafür habe ich tolle Menschen kennengelernt, die Sonne genossen und war viel in der Natur unterwegs. Als ich wieder daheim ankam, habe ich sofort einen richtig tollen neuen Job angefangen, mich kurz darauf Hals über Kopf verliebt und bin in eine neue Stadt gezogen. Alles ziemlich verrückt und vor allem ziemlich schnell. Wie das halt immer so ist mit dem Leben. Es ist so gut wie unplanbar und dabei auch noch komplett außer Rand und Band, aber gleichzeitig total liebenswert und erfrischend. Also langweilig wird mir jedenfalls nie. Und jetzt? Wie geht es denn nun weiter? Was den Blog betrifft, sag ichs einfach mal ganz Banal. Beiträge kommen wenn sie kommen und kommen nicht wenn nicht. Hier bleibt jedenfalls alles …