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Minimalismus//Reisen//Leben//Veränderung

3 Monate noch… dann geht es für mich auf große Reise. Ins Abenteuer. Neue Menschen kennenlernen. Den Horizont erweitern. Eine neue Sprache lernen. Ich sein. Einfach frei sein. Ein bisschen muffensausen hab ich schon manchmal. Aber die Neugier und die Glücksgefühle überwiegen. Ich kann es kaum erwarten und denke jede Sekunde daran. Wohin geht die Reise? Die Reise geht nach Süd/Lateinamerika. Genauer gesagt nach Ecuador und Peru. Danach möchte ich noch weiter nach Mexiko. Mal sehen wohin es mich verschlägt. In Ecuador werde ich Projektarbeit leisten. Durch eine Bekannte bin ich auf diese kleine, ehrliche Organisation aufmerksam geworden, weil sie selbst schon dort war. Wer genaueres wissen möchte schaut hier nach. Es ist ein Aufforstungsprojekt in einer Regenwaldstation in Ecuador. Und ich freue mich riesig darauf. Danach geht es weiter nach Peru, ebenfalls auf eigene Faust. Ich möchte mich dort mit einem Pärchen treffen die dort eine natürliche Selbstversoger-Siedlung //ein Ökodorf gründen möchten. Ich kenne die zwei bisher nur übers Internet, aber sie haben einen richtig tollen Blog und sind einfach so süß und nett …

Ist ein plastikfreier Lebensstil teuer?

Eine Frage die ich ab und zu gestellt bekomme und mit der ich heute ein wenig  aufräumen möchte ist folgende .. Ist es teuer plastikfrei zu leben? Mein erster Gedanke dazu: „Es könnte alles so einfach sein, isses aber nicht!“ (Songtext von den Fanta4) Es kommt definitiv, wie immer im Leben, auf den eigenen ganz persönlichen Lebensstil an. Und dann, ja, isses tatsächlich irgendwie alles ganz einfach und auch gar nich teuer.. Für mich hat sich in den letzten Monaten herausgestellt, dass ich sogar einige Ersparnisse mache, weil sich mein kompletter Lebensstil nach und nach verändert. Und es ist eine wahnsinnige Bereicherung für mein Leben. Mit dem Plastikverzicht hat alles angefangen, aber es zieht inzwischen weite Kreise. Aber ich schweife ab. Erstmal, ja, lose Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Nüsse und andere Früchte sind im Kilo meist teuerer als der abgepackte Kram, weil die Einzelhändler daran in der Summe sonst weniger verdienen würden. Beim abgepackten Gemüse oder Obst hat der Verbraucher nur eine wahl und zwar „Nehme ich 1 Kilo oder 2 Kilo mit?“ Und das …

Mein fast plastikfreier Einkauf – Gedankenentleerung: Bin ich zu streng mit mir?

Dieses fast in dem Satz macht mich fertig. Aber wieso? 19 Produkte habe ich gekauft. 5 davon in Plastik. Immerhin alles Bio. Ist das ein guter oder ein schlechter Schnitt? Vermutlich eher ein schlechter. Andererseits. In Prozenten gerechnet macht der Plastikanteil knapp 25% aus. Das heißt 75% sind immerhin nicht Plastik. Also der größere Teil. Wieso frisst mein schlechtes Gewissen mich dann beinahe auf? Bin ich zu streng mit mir? Ich glaube schon.   Es folgt eine selbstmotivation…   Ich bin gut so wie ich bin Ich gebe stets mein Bestes ♥ Was ich bisher umgesetzt habe… Im Badezimmer Plastikzahnbürste durch Bambuszahnbürste ersetzt verschiedene arten plastikfreier Zahnpasta (ich variiere zwischen Zahnputztabs, Kokosöl, Heilkreide und Birkenzucker) Shampoo (ich wechsle zwischen Natron, Roggenmehl und festem Shampoostück) Schminke (Sehr reduziert; einiges verschenkt; altes wird noch aufgebraucht; nichts neues gekauft seit über einem Jahr) Selbstgenähte Abschminkpads statt Wattepads In der Küche Ausschließlich Holzbretter zum arbeiten Tupperdosen weitesgehend durch Glas ersetzt (nicht alles; rest verschenkt) Küchenuntensilien aus Plastik (Pfannenwender etc.) durch Holz oder Edelstahl ersetzt Einmachgläser als Brotdose Bambusstrohhalme statt …

Was schenke ich zur Geburt? – 3 nachhaltige & garantiert plastikfreie Ideen

Wenn im engeren Bekannten oder Familienkreis ein Baby geboren wird, stellt sich natürlich früher oder später die Frage: Was schenke ich? Meistens haben die Eltern im Laufe der Zeit schon alles selbst besorgt, und wenn man im Internet nach Ideen gräbt ist das meist einheitsbrei. Doch fernab von Windeltorten und Schnullerbergen, vom hundertsten DM-Gutschein und Feuchttücher-Origami, irgendwo im nirgendwo zwischen Babyfläschen und Strampelanzug, hatte ich plötzlich eine Idee . . . Ich pflanze einen Baum -Idee Number One- Ja genau, einen Baum pflanzen. Und das nicht etwa bei uns im Garten, oder im Garten der werdenden Eltern. Nein. Im Andengebiet in Bolivien soll er wachsen. (Hier geht´s zum Projekt) Natürlich fliege ich nicht mal eben rüber und pflanze den Baum. Ihn pflanzen zu lassen trifft es deshalb eher. Wenn ein Baum mit einem Kind um die Wette wächst und dabei auch noch einen großen Beitrag für ein gesundes Klima leistet, dann ist das doch ein super Geschenk, oder? Doch wie verpackt man einen Baum? Und noch dazu einen der so weit weg ist. Tadaaaa…. ich …

Foodsharing statt Foodwasting

Was ist Foodsharing? Wie der Name schon sagt, geht es darum Essen, also Lebensmittel zu teilen. Bevor man sie teilen kann, muss man sie aber erstmal haben, oder besser gesagt retten. Und da setzt die Organisation Foodsharing an. Lebensmittel retten ist längst zum Trend geworden. Vor einiger Zeit wurde man noch schief angeguckt wenn man mit dem Kopf in der Tonne hing. Heute wissen die meisten wie viele Lebensmittel allein in Deutschland weggeschmissen werden, und können diesen Gedanken kaum ertragen. Anstatt also immer das hübsche genormte Obst und Gemüse im Laden für teures Geld zu kaufen, wo „hässliches“ im Müll landet. Kann man doch auch dem weniger ansehnlichem Lebensmittel beachtung schenken und vor den Mülltonnen retten. Ich bin nun Mitglied im Foodsharing Team. Ich habe zum zweiten mal Lebensmittel gerettet. Das erste mal war ich Containern, also Müll aus der Tonne fischen. Das ist ein paar Jahre her. Das war diesmal gar nicht nötig. Es wurde extra für uns Foodsaver aufbewahrt. Beide male waren ein Erfolgserlebnis. Teilen macht Spaß Das schöne ist, das man die …

Befreiung von Dingen – Weniger Plastik – Minimalismus – Leben ohne Laptop?

„Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 479 v. Chr. – 399 v. Chr.)   Seit einiger Zeit beschäftigt mich Minimalismus sehr. Irgendwie auch ein logischer Vorgang, finde ich. Man bemerkt eines Tages wie viel Plastikmüll man produziert und was man der Erde damit antut. Dann hinterfragt man urplötzlich auch andere Dinge. Nicht mehr nur bei jedem Lebensmitteleinkauf frage ich mich „Brauche ich das wirklich?“ Plötzlich stehe ich vorm Kleiderschrank und denke „Brauche ich das wirklich alles?“ Im Badezimmer „Brauche ich wirklich so viele Pflegeprodukte?“ In der Wohnung „Brauche ich wirklich so viel Platz?“ Auto „Würde nicht auch ein Fahrrad reichen?“ And so on.. Inzwischen habe ich sehr reduziert. Sowohl an Klamotten als auch im Badezimmer und auch an anderen Dingen. Ich frage mich auch beim Essen was ich wirklich brauche. Man braucht viel viel weniger um glücklich und gesund zu sein und gut leben zu können als man denkt. Im Bereich Plastik habe ich auch weiter reduziert. Ich besitze nun keinen Laptop mehr. Vorgeschichte: Mir war ja vor …